Herzlich willkommen

Mittwoch, 13. September 2006

bei der lange Weg zum Licht - Zeit für meine Wahrheit.
Dieser Ort dient dazu, wie schon der Titel sagt - meinen Weg bisher im Leben zu erzählen, mit all seinen Schwierigkeiten und Erfolgen, eben meine Wahrheit, die sich bestimmt von der Wahrheit meiner Eltern unterscheiden wird.
Unterstützt werde ich dabei von meiner Patentante Anne, die hier ihre 'Gedanken und Aktuelles', aber - und das vor allem! - auch ihre eigenen Erinnerungen und Schlußfolgerungen aufgeschrieben hat.
Ihre Erinnerungen sind wie in einem Buch zu lesen, von vorne nach hinten, anders als in den anderen Kategorien. Hier erscheinen die neueren Artikel zuerst.
Übrigens kann jeder Artikel auf Wunsch kommentiert werden, so dass auch evtl. andere Wahrheiten ihren Platz finden können.
Natürlich freue ich mich auch über Zuspruch und freundliche Worte.

Ab hier erscheinen nun die aktuellsten Beiträge.


Zeit abzuschließen

Donnerstag, 13. Dezember 2007

Es ist Zeit, einen Schlussstrich unter diesen Blog zu ziehen.
Durch das Schreiben habe ich mich mit vielem aus meiner Vergangenheit noch einmal beschäftigt und konnte sehr vieles auch als Vergangenes ablegen. Vieles an Erinnerungen kam noch einmal hoch, vieles tauchte neu auf und bestärkte mich darin, dass es keine Einbildung oder eine falsche Erinnerung ist, um einen etwas anderen, schwierigeren Lebensweg zu erklären.
Mein Gefühl sagt mir - dass das, was ich geschrieben habe, meine Wahrheit ist, es ist passiert: beides!
So viele Erinnerungen kann man sich nicht ausdenken und zusammenreimen. Die Krankheiten, die ich aus meiner Kindheit mitbrachte, kamen nicht einfach nur grundlos.
Es war ein langer, manchmal harter Weg bis hier hin.
Doch nun wird es Zeit, all das hinter mir zu lassen. Mein Leben liegt vor mir!

Lieber Jonas!

Donnerstag, 13. Dezember 2007

Diesen Blog ist auch entstanden, um Dir zu erklären, wie es dazu kam, dass Du nicht bei mir aufgewachsen bist.
Du hast mich einmal gefragt, erinnerst Du Dich?
Damals konnte ich Dir nur einen Teil der Antwort sagen - dass die Lebensweise zwischen Deinem Vater und mir einfach zu unterschiedlich ist.
Vielleicht findest Du in diesem Blog mehr Antworten.
Aber es bleibt Dir überlassen, ob Du Dich damit befassen möchtest oder nicht. Ob Du das hier lesen möchtest oder nicht. Und Du kannst Dir Deine eigenen Gedanken darüber machen - unabhängig von mir.
Immerhin ist es auch ein Teil Deiner Lebensgeschichte.
Ansonsten bleibt im Moment nur eines noch zu sagen:
Du fehlst mir!

Wo Liebe fehlt, wachsen Ablehnung und Hass

Donnerstag, 13. Dezember 2007

Während der letzten Monate habe ich immer wieder zu ergründen versucht, warum Elkes Eltern ihre Tochter so ganz und gar nicht liebevoll in ihre Gemeinschaft aufgenommen, sondern von Anfang an abgelehnt, ja sogar (man kann es nicht anders sagen) „gehasst“ haben. Für mich ist das ein absolut unnormales Verhalten! Bei meiner „Spurensuche“ in den beiden vorangestellten Beiträgen bin ich allerdings auf mehrere plausible Erklärungen gestoßen.

Zunächst wird meine Schwester das Baby als ungewollten „Eindringling“ in ihr Leben betrachtet und deshalb (schon im Mutterleib?) rundweg abgelehnt haben. Später wurde das Kind vermutlich immer lästiger, weil die eigenen Belange seinetwegen viel zu häufig hintan gestellt werden mussten. Inzwischen hatte sich ja als vorrangigstes Lebensziel der „Weg nach oben“ herauskristallisiert. Damit nun das Kind nicht all zu sehr hinderte, musste es entsprechend „gedrillt“ bzw. „erzogen“ werden, was z.B. bei den monatlichen Ausflügen in die „bessere Gesellschaft“ von besonderer Bedeutung war. Elke hat in einem Kommentar selber beschrieben, mit welchen Druckmitteln („dann bleibst Du eben so lange im Auto“) oder Negativ-Vorbildern („so wird man auch über Dich reden!“) operiert wurde. Als das Kind älter wurde, hat nur noch ein böser und zurechtweisender Blick der Mutter genügt, um es in seine Schranken zu weisen. Da hat Elke bereits „funktioniert“.


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Die Erinnerungen werden klarer

Freitag, 9. November 2007

In den letzten drei Wochen werden die Erinnerungen an das nächtliche Geschehen deutlicher. Sie lassen sich nicht mehr so einfach verleugnen.
Immer wieder kommen Flashs, die mich gefühlsmäßig in diese Zeit zurückversetzen.
Es dauerte eine Weile bis ich verstanden habe, was passiert. Erst dann konnte ich damit umgehen.
In der ersten Erinnerung sitze ich als kleines verängstigtes Kind in der Ecke in meinem Bett, die Bettdecke um mich herum geschlungen und habe nur Angst.
Es ist jemand im Zimmer und ich habe nur Panik, angefasst zu werden.
Dieses Gefühl begleitet mich bis in den Tag und ich bin entsprechend gereizt. Mein Körper spielt verrückt und es gibt keine Stelle, die nicht plötzlich anfängt weh zu tun.
Angefangen mit Rückenschmerzen, über Zahnschmerzen und auch meine linke Hand tut weh.
Dazu kommen noch tausend anderen Gelenke und Stellen, die auf einmal weh tun. Aber ich brauche mir keine Sorgen zu machen, es ist NUR eine körperliche Reaktion auf diese Erinnerung und es wird wieder weggehen.


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